Rundreise Über die Anden von Bolivien

Rundreise Über die Anden von Bolivien

Diese Tour führt uns durch die verschiedenen hochandinen Landschaften von Bolivien und vermittelt uns sicher einen tiefen Einblick in die Geschichte des Landes und dem Leben der Indios und Mestizen von heute, sowie der wilden Schönheit der Anden.

Reisearten
Trekkingreisen

Reisedauer
22 Tage

Gruppengröße
ab 2  Teilnehmer

Beste Reisezeit
Mai – Oktober

Übersicht

Die Reise führt uns durch die landschaftlich eindrucksvollsten Gebiete der Anden Boliviens. Zunächst besuchen wir die sehr schöne koloniale Hauptstadt Sucre, der offiziellen Hauptstadt Boliviens. Danach fahren wir nach Potosi, dort befindet sich die alte Minenstadt „Cerro Rico“, in den noch heute aktive Bergwerk erhalten sind und einen Einblick in den harten Arbeitsalltag der Minenarbeiter erlauben. Von Potosi fahren wir zum landschaftlichen Höhepunkt, den einmaligen Salar de Uyuni am Fuße beeindruckender Vulkane gelegen. Erleben wir bizarr geformte Landschaften, erkunden malerische Berg- wie Wüstenlandschaften und staunen ob der Vielfarbigkeit der Lagunen.

La Paz ist eine Stadt der Kontraste und eine der höchstgelegenen Metropolen der Welt. Von La Paz fahren wir zum Titicaca-See, zur Copacabana und zur Isla del Sol unser nächstes Ziel der höchste schiffbare See der Welt, der Titicacasee. Auf der Sonneninsel staunen wir über das tiefblaue Wasser und über die Vielfältigkeit Boliviens.

4 Tage Wandern wir durch das Condoriri Gebiet im Norden Boliviens. Von Tuni wandern wir durch atemberaubende Gebirgslandschaften. Über den Bergweiler Tuni geht es vorbei an malerischen Seeaugen an die Basis der eisgepanzerten Condoririgruppe, einer der schönsten und gewaltigsten Bergregionen Boliviens. Dann besteigen wir der schneebedeckte Berg Huayna Potosí (6088 m). Die Einwohner dieser Stadt sehen diesen Berg als ihren Vertreter und großen Beschützer. Der Huayna Potosi gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Hochgipfeln des Andenraumes. Dafür ist neben der Nähe zu La Paz sicherlich auch seine nahezu perfekte Pyramidenform verantwortlich, die von überallher in der Cordillera Real einen Blickfang darstellt.

Reiseverlauf

1. Tag: Ankunft in Sucre 2810 m
Willkommen in Bolivien!
Nach unserer individuellen Anreise werden wir am Flughafen Sucre empfangen und zu unserem Hotel gebracht. Nachdem wir uns von der Anreise etwas erholt haben, beginnen wir unsere Besichtigung der schönen Kolonialstadt Sucre.
Wir besuch unter anderem den zentralen Markt, den Parque Bolivar mit dem Justizpalast und die traditionelle Schokoloadenfabrik. In der Casa de la Libertad gelangen wir quasi in die Geburtsstätte Boliviens, denn genau hier wurde im Jahre 1825 die Unabhängigkeitserklärung unterschrieben. Im Anschluss fahren wir zu unserem Hotel.
Übernachtung im Hotel
/F/-/-/

2. Tag: Sucre – Maragua – Sucre 2810 m
Gemeinsam geht es hoch in die Berge der Cordillera de los Frailes. Nach einer guten halben Stunde Fahrt erreichen wir eine kleine Bergkapelle. Die Kapelle ist auch Ausgangspunkt der etwa zweistündigen Wanderung auf dem antiken Inka-Weg von Chataquila-Chaunaca in Richtung des kleinen Dorfes Maragua. Die Wanderung ist einfach. Es geht, wie es für Inka-Wege typisch ist, über viele Steine und Treppen. Trekkingschuhe und Trittsicherheit sind Voraussetzung für diese Wanderung, und da nur ein Weg vorhanden ist, kann man sich auch nicht verlaufen. Etwa 700 m tiefer am Ende der Wanderung erwartet uns der Fahrer mit dem Fahrzeug. Weiter geht es nun bis ins Dorf Maragua. Das Dorf liegt in einem gewaltigen Krater, in Wirklichkeit ist es jedoch das Ergebnis der Auffaltung der Anden. Kaum sonst wo ist diese Auffaltung so imposant und schön zu sehen wie hier im nur sporadisch besuchten Krater von Maragua.
Im Verlauf des Nachmittags geht’s dann auf Naturstrassen über die Anden zurück in die Stadt Sucre ins gebuchte Hotel.
Übernachtung im Hotel
/F/-/-/

3. Tag: Sucre – Potosi 4070 m
Von Sucre fahren wir mit dem Bus weiter nach Potosí. Potosí, die Silberstadt, war einst die reichste Stadt des ganzen Kontinents. Sie liegt auf 4070m am Fuß des mittlerweille völlig durchlöcherten „Cerro Rico“. Diesem mit Silberadern durchzogenen Hügel verdankt die Stadt ihre Gründung. In Potosí
angekommen, werden wir zu unserem Hotel gebracht.
Dann unternehmen wir einen Rundgang durch das Stadtzentrum und besuchen die Casa de La Moneda. Die ehemalige Münzprägeanstalt ist ein wichtiger Teil des UNESCO-Weltkulturerbes der Stadt.
Tipp: Nutzen Sie die Gelegenheit, um am Nachmittag die Stadt Potosi und ihre Umgebung während
einer geführten Stadtbesichtigungstour besser kennenzulernen (optional, nicht im Preis enthalten). Sie machen sich auf in die Kolonialstadt, wo Sie einige Prunkgebäude besichtigen können, die aus der Zeit stammen, in der Potosí noch florierte. Sie statten der Kathedrale und der Casa de la Moneda (dort wurde früher das Silber in Münzen verwandelt) ebenso einem Besuch ab wie der barocken Kirche La Compañía
Übernachtung im Hotel
/F/-/-/

4. Tag: Potosí – Silberminen Cerro Rico – Uyuni 3660 m
Am Morgen werden wir von einem lokalen Reiseleiter unsere Tour durch die Silberminen am Cerro Rico abgeholt. Wir fahren zusammen mit ihm zuerst zum „Mercado de los Mineros“. Hier kaufen wir kleine Geschenke für die Minenarbeiter in den Silberminen des Cerro Rico. Für die Tour durch die Minen werden wir danach mit einem Regenschutz, Stiefeln, einem Helm und einer Lampe ausgerüstet. Achtung, diese Touren sind nur für Leute ohne Klaustrophobi e geeignet. Falls Sie die Minen nicht betreten möchten, so können Sie sich das Ganze auch von aussen ansehen.
Nach unserem Ausflug in die Mienen setzen wir unser Fahrt durch die Altiplano-Hochebene fort und erreichen in die Stadt Uyuni.
Übernachtung im Hotel
/F/-/-/
Fahrzeit : 4 Std.

Hinweis zur Tour durch die Minen: Diese Tour erfordert keine besondere körperliche Fitness, ist aber nicht für jedermann geeignet. Bedenken Sie, dass Sie in absoluter Dunkelheit (mit Helmlampe) durch die niedrigen (ca. 1,50 bis 2,30 Meter) und teilweise sehr engen Minenschächte gehen. Sollten Sie Bedenken haben, teilen Sie das bitte Ihrem Guide mit, der dann einen Rundweg durch „komfortablere“ Gänge wählt. Bitte beachten Sie, dass die Mine sonntags geschlossen ist.

Salzsee Uyuni 3660 m
5. Tag: Uyuni – San Juan
Bevor es los geht haben wir im Ort noch die Möglichkeit, ein paar Kleinigkeiten wie Wasser oder Snacks für die kommenden Tage einzukaufen. Dann geht es aber endlich los, wir wollen heute die größte Salzwüste der Welt erkunden, ein Naturerlebnis aller ersten Ranges.
Danach machen wir uns unserem ersten Stopp, dem „Cementerio de trenes“ – dem Zugfriedhof. Früher wurden die Züge hauptsächlich von den Minenarbeitern genutzt. Als die Bodenschätze jedoch aufgebraucht waren zogen die Arbeiter weiter und die Züge wurden ihrem Schicksal überlassen. Nun rosten die Loks und Waggons vor sich hin, was dem Ganzen einen ganz besonderen Charme verleiht.
Anschließend fahren wir weiter in die Salzwüste „Salar de Uyuni“: Diese riesige Salzpfanne (ca. 12.000 m²) ist die größte Salzfläche der Erde auf einer Höhe von ca. 3.670 Metern. Die gigantische absolut ebene weiße Fläche gibt einem das Gefühl im Himmel zu stehen.

In der Trockenzeit verdunstet alles Regenwasser dann aber und zurück bleibt eine harte Kruste aus Salz. Dieses wird von vermummten Männern mit Äxten als panes de sal (Salzblöcke) aus dem Boden geschlagen und in einer Salzmühle weiterverarbeitet. Zentrum der Salzgewinnung ist Colchani, wo praktisch der ganze Ort von jodiertem Speisesalz lebt. Die Jahresproduktion liegt bei etwa 20.000 Tonnen.
wir besuchen Colchani und hier wir können beobachten wie das Salz auf Lastwagen verladen und abtransportiert wird. Strahlend weiß liegt das schier unendliche Salzmeer vor uns, heller als auf jedem Gletscher glänzt uns die Sonne entgegen. Ungewohnt und sehr amüsant ist es im Salz zu laufen. Dazu gibt es hier noch ein Hotel aus Salz mit Übernachtungsmöglichkeit und ein Salzmuseum. Alle möglichen Kunstgegegenstände aus Salz kann man hier erwerben, aber auch den üblichen touristischen Kitsch. Nun geht es aber endlich in die unendlichen Weiten des Salars hinaus, Wege gibt es hier nicht, allenfalls Reifenspuren, trotzdem findet unser Fahrer problemlos immer den richtigen Weg.
Etwa zur Isla Pescado, einer fischförmigen Insel, welche leicht erhöht über dem Salz aufragt und ziemlich bewachsen ist, vor allem mit Kakteen. Diese sind ungefähr 1200 Jahre alt und erreichen eine Höhe von bis zu 12 Metern. Sie bilden den perfekten farblichen Kontrast zur weißen Salzmasse. Über diese bietet der höchste Punkt der Insel, nur 100 über der Oberfläche, aber in über 4000m gelegen eine geniale Übersicht bis hin zu den weit entfernten schneebedeckten Vulkangipfeln. Übernachtet wird im Pueblo San Juan, völlig abgelegen und in respektabeler Höhe. Einfache Schlafzimmer sind vorhanden, sogar eine, wenn auch recht kalte Duschgelegenheit. Gekocht wird mit dem mitgebrachten Gaskocher nichts deutet auf eine Stromversorgung hin. Draußen bewegen sich Llamaherden direkt vor unserer Unterkunft, lassen sich aber ungern Photographieren. Vor uns liegt eine karge und eigentümliche Vulkanlandschaft, Felsen, Sandböden und schneebedeckte Gipfel wechseln sich ab, hin und wieder abgelöst durch grüne Fleckchen wo doch tatsächlich Kartoffeln und Getreide angebaut werden.
Übernachtung in einem Salzhotel.
/F/M/A/

6. Tag: San Juan – Laguna Colorada
In dem Stil geht es auch am nächsten Tag weiter, wir durchqueren fast verlassene Dörfer, verfallene
Schulen und die interessantesten Landschaften, die man sich nur vorstellen kann. Rauchende Vulkane wie der über 5800 Meter hohe Ollague säumen den Horizont, Lagunen in allen erdenkliche Farben, rot, grün oder türkis, dazu die bizzarsten Felsgebilde (teilweise mit Bouldermöglichkeiten) und eine von Flechten bis zu kleineren Kakteenarten erstaunlich vielfältige Vegetation. Ob die wenigen Bewohner die eigentümliche Schönheit dieser an sich äußerst lebensfeindlichen Landschaft wohl ähnlich wahrnehmen? Die heutigen Highlights sind die Laguna Verde mit der ebenmäßigen fast 6000 Meter hohen Pyramide des Licancabur im Hintergrund und ein nahe gelegenes „Thermalbad“, eine heiße Quelle mit Bademöglichkeit. Dazu steuern wir aber noch zwei von Natur aus rote Lagunen an, jeweils mit großen Flamingoaufkommen. Laguna Colorada heißt die bekannteste. Mit etwas Glück ist der Wechsel der Laguna von grün zu rot zu sehen, die Chancen sind gut, schließlich übernachten wir hier.
Übernachtung in einen einfach Hostal
/F/M/A/

7. Tag: Laguna Colorada – Geysire – Uyuni
Für den nächsten Tag steht dann als erstes der Sol de Manana auf dem Programm, ein Geysir aus kochenden Lavaschlammlöchern bestehend. Diese sind nur am frühen Morgen aktiv und blasen eine ca. 10 Meter hohe Dampfwolke in die noch eiskalte Luft. Gelbliche Schwefeldämpfe mischen sich dazwischen, brodelnde Löcher und wenig fester Untergrund überall, welche ein Schauspiel .Danach passieren wir eigenartige, kalkgraue Felsgebilde, dessen interessantestes ungefähr die Form eines Pilzes hat. Dieser wird Arbol de Piedra genannt, Baum aus Stein. Die langohrigen Chinchillas leben hier und haben ebensoviel Spaß wir in den Felsen herumzuklettern. Weitere landschaftliche Kuriositäten und noch mehr Flamingos begleiten uns.
Zurück in Uyuni kommt uns unser vorher so einfaches Hotel plötzlich sehr komfortabel vor, nach
Tagen gibt es dann endlich wieder warmes Wasser, welch ein Luxus.
Übernachtung im Hotel.
/F/M//-/

Am Abens sitzen wir noch kurzzeitig im Bus, kommen aber früh morgens schon in La Paz ein. In La Paz angekommen können wir endlich wieder im Luxus schwelgen. Der Rest des Tages steht zum Ausruhen zur freien Verfügung.
Übernachtung im Hotel
/F/-/-/

8. Tag: La Paz
Ruhetag
Übernachtung im Hotel
/F/-/-/

Condoriri Trekk
9. Tag: La Paz – Lagune Juri Khota
Nach einem gemütlichen Frühstück verlassen wir La Paz und fahren in die Cordillera Real. Nach einer ca. ca. 4 Stunden Fahrt erreichen wir das kleine Dörfchen Tuni, den Ausgangspunkt unserer Trekkingtour. Von hier starten wir mit Tragetieren zunächst entlang des Tuni-Sees, der als Wasserspeicher für die Hauptstadt dient. Nachdem wir den gleichnamigen See umrundet haben, überqueren wir einen Pass auf 4900 m. Höhe, bevor Sie nach Laguna Juri Khota absteigen (4 Stunden zu Fuß). Von dort haben wir einen sehr schönen Blick auf die „Cabeza del Condor“ oder den Kopf des Kondors (5.700 m).
Fahrzeit: ca. 4 Std. Wanderung: ca. 4-5 Std
Übernachtung im Zelt
/F/M/A/

10. Tag: Lagune Juri Khota – Lagune Chiar Khota 4600 m
Von Laguna Jurikhota aus steigen wir zunächst einen steilen Hang hinauf, um Laguna Glacial zu erreichen, ein Juwel, das auf einer Höhe von 4900 Metern am Fuße von El Condoriri nistet. Von dort steigen wir weiter zu einem zweiten Pass (Paso Austria, 5200 m), bevor wir auf der anderen Seite in Richtung Basislager am Rande der Laguna Chiar Khota absteigen. Der Weg zurück zu unserem Lager führt an einigen kleinen Gebirgsseen entlang und bietet uns ein beeindruckendes Panorama schneebedeckter Gipfel. Lamas sind unsere ständigen Weggefährten. Am Chiarkotasee beziehen wir unser Zelt im Basislager Condoriri (4.600 m) und lassen den Abend unter freiem Himmel ausklingen.
Wanderung: ca. 6 Std
Übernachtung im Zelt
/F/M/A/

11. Tag: Lagune Chiar Khota – Laguna Esperanza – Maria Lloco 4700 m
Der Tag beginnt um 7.30 Uhr mit einem Frühstück, damit wir gut gestärkt unseren ersten Pass in Richtung Huayna Potosí bewältigen können. Wir wandern zuerst in Richtung des Berges Aguja Negra, um dann den auf 5000m gelegenen Pass zu überqueren. Später erreichen wir eine ebene Fläche, genannt Jisthaña wo wir pausieren werden und unser Mittagessen zu uns nehmen.
Danach setzen wir unsere Wanderung in Richtung der Laguna Esperanza (See der Hoffnung) fort. Auf diesem etwa 3-stündigen Fußmarsch werden wir wie immer die eindrucksvollen schneebedeckten Berge der Umgebung und die typische Landschaft des Altiplano genießen können.
Nachdem wir die Laguna Esperanza erreicht haben, schlagen wir dort unsere Zelte auf und werden nach einem Abendessen die Nacht am See verbringen.
Gehzeit: ca. 7-8 Std. Übernachtung im Zelt.
/F/M/A/

12. Tag: Laguna Esperanza – Zongopass
Wir steigen vom See einen Pass hinauf, der in einem Sattel mit gigantischem Ausblick führt. Von hier aus lässt sich problemlos der Cerro Apacheta besteigen, mit 5184 m ein prächtiger Aussichtsberg. Die restliche Tagesetappe führt einmal um den Giganten Huayna Potosi herum, zum Ausgangspunkt dessen Besteigung am Zongopass.
Von hier laufen wir weiter zum Refugio.
Gehzeit ca. 5h, Aufstieg: 800 Hm, Abstieg: 900 Hm.
Übernachtung in der Hütte
/F/M/A/

Option Aufstieg Huayna Potosi
13. Tag: Zongopass – Huayna Potosi Basislager (5.200 m)
Der Huayna Potosi begleitet uns natürlich auch heute fast ebenmäßig ragt sein eisüberzogenes Gipfeldreieck über dem Zongopass auf. In zwei Tagesetappen werden wir uns nun dem Gipfel des eisüberzogenen Andenriesen nähern, dessen Besteigung entgegen oft anders lautenden Ankündigungen nicht zu unterschätzen ist. Wir beginnen zunächst mit einer etwa 40 minütigen Wanderung zum Gletscher des Huayna Potosí, wo wir zur Übung ein wenig Eisklettern werden. Anschließend erwartet uns ein steiler Fußmarsch mit unserem Gepäck, doch die Pfade sind gut sicht- und gehbar, sodass wir bald das Basislager und die einfache Berghütte erreichen. Hier erwartet uns ein Abendessen und eine kalte Nacht, aber auch ein unvergessliches Andenpanorama zur Entschädigung.
Gehzeit: ca. 2-3 Std, 500 m↑
Übernachtung in der Hütte (Mehrbettzimmer/Matratzenlager)
/F/M/A/

14. Tag: Basislager – Gipfel Huayna Potosi  La Paz
In der Nacht beginnt der Gipfeltag. Im Licht der Stirnlampen verlassen wir die Berghütte und stoßen nach kurzer Zeit auf den Gletscher. Der Anstieg verläuft relativ seicht bis zu einer kurzen, 70° steilen Eiswand, die jedoch leichter als erwartet und auch ohne Seilsicherung problemlos zu bewältigen ist. Mit den ersten Sonnenstrahlen erreichen wir ein großes Plateau unterhalb des Gipfelgrates. Das letzte Stück über den exponierten Grat verlangt sicheres Steigeisengehen und leichte Felskletterei. Für unsere Mühen werden wir mit einem atemberaubenden Gipfelpanorama mit Blick auf den Titicacasee, La Paz und unzählige Firngipfel der Cordillera Real belohnt. Nach kurzer Gipfelrast steigen wir wieder hinunter zur Berghütte und weiter bis zum Zongo-Pass, wo bereits die Fahrzeuge auf uns warten und Sie zurück nach La Paz bringen.
Gehzeit ca. 9-10h, 900 m↑, 1400 m↓
Übernachtung im Hotel.
/F/-/-/

15. Tag: La Paz – Copacabana – Sonneninsel
Am Morgen fahren wir nach Copacabana, die direkt am Titicacasee liegt. Der Wallfahrtsort liegt auf 3.818 Metern und blickt auf eine über 3.000 Jahre alte Geschichte zurück. Einst war der Ort ein bedeutendes zeremonielles- und kulturelles Zentrum der Inkas. Nach etwa 4 Stunden errichen wir Copacapana. Dann fahren wir im öffentlichen Boot zur Sonneninsel. Im südlichen Teil – genannt Yumani – besichtigen wir die Ruinen „Escalinatas de Yumani“ (Treppen von Yumani). Nach die ckeck in in unserem Hotel, machen wir eine Wanderung zu dem Palast von Pilcocaina (archäologische Ruinen). Ein herrlicher Sonnenuntergang mit Blick auf die Königskordilleren und ein gemütlicher Abend erwarten uns.
Übernachtung im Hotel
/F/-/-/

16. Tag: Sonneninsel – Copacabana – La Paz
Nach dem Frühstück wandern wir zu der ehemaligen Stadt Yumani, die auch als „Garten der Inkas“ bekannt ist. Außerdem besuchen wir die Quelle der ewigen Jugend, an der die Inkas Taufen durchführten. Danach geht es weiter zur Mondinsel, die der Legende nach der Ort ist, an dem der Schöpfergott Wiracocha dem Mond befahl, in den Himmel aufzusteigen. Zurück in Copacabana besichtigen wir die Basílica de la Virgen de la Candelaria. Das Bildnis der Jungfrau Morena im Inneren wurde 1925 vom Vatikan heiliggesprochen, da ihr zahlreiche Wunder zugeschrieben werden.
Übernachtung im Hotel
/F/-/-/

17. Tag: La Paz
Freuen wir uns heute auf unser Abenteuer auf der berühmt-berüchtigten „Death Road“. Am frühen Morgen startet unsere Tour in La Paz. Wir fahren im Kleinbus bis zum Pass „La Cumbre“. Dann geht es los: Vom nebligen und kalten Pass, umringt von schneebedckten Gipfeln, fahren wir mit unseren Mountainbikes zunächst bergab auf einer breiten, asphaltierten Straße bis zum Eingang der eigentlichen „Death Road“. Dann wird es holprig. Auf der Schotterpiste, die in den Felsen gesprengt wurde, radeln wir vorbei an Wasserfällen und immer am Abgrund einer tiefen Schlucht entlang mit einer atemberaubenden Aussicht. Die Vegetation wird zunehmend tropischer und das Klima wärmer. Nach mehreren Stunden Downhill erreichen wir Yolosa. Hier werden wir in einem lokalen Restaurant zu Mittag essen und können ein erfrischendes Bad im Swimmingpool nehmen. Mit dem Begleitbus geht es dann zurück nach La Paz.
Übernachtung im Hotel
/F/-/-/

18. Tag: La Paz – Heimatland
Bereits früh am Morgen geht unser Flug von La Paz zurück nach Heimat.
Je nach Abflugszeit haben wir heute noch etwas freie Zeit, um noch ein paar Souvenirs auf den großen Inka Märkten zu shoppen oder an der Promenade entlang zu bummeln. Zu gegebener Zeit geht es dann an den Flughafen, um die Heimreise anzutreten.
/F/-/-/

19. Tga: Heimat

Leistungen
  • Leistungen (ab Sucre/ an Flughafen La Paz)
  • Alle Transfers Bus- und Taxitransfers im Land, in privaten Fahrzeugen ab 6 Teilnemern
  • Bergführer (Huayna potosi)
  • Qualifizierte peruanische Begleitmannschaft (Koch, Küchengehilfen Lasttiere, Maultiertreiber); Tragtiere am Trekking
  • Bootsfahrt auf dem Titicacasee
  • Verpflegung wie im Programm erläutert, Frühstück(F), Mittagessen(M) bzw. Box Lunch (BL) Abendessen(A)
  • Übernachtungen laut Expeditionsplan: Hotels der guten Mitterklasse. Üblicherweise im Doppelzimmer, auf Wunsch Einzelzimmer mit Aufpreis
  • Zweipersonenzelte beim Trekking (Einzelzelt auf Anfrage)
  • Geländewagentour ab/an Uyuni (Salzsee)

Nicht Enthalten:

  • Internationale Flug
  • Reiseunfall- und Krankenversicherung
  • Trinkgelder, Getränke und persönliche Ausgaben
  • Bergausrüstung: Steigeisen, Eispickel, Klettergurt, Schlafsack
Zusatzinformationen

Beste Reisezeit:
Die wohl beste Reisezeit für Bolivien ist der boliviansiche Winter zwischen Mai und Oktober.
Während dieser Spanne herrscht die Trockenzeit – der Himmel ist wolkenlos, doch die Nächte können sehr kalt werden. Da sich die touristische Hochsaison zwischen Juli und August abspielt und so viele Hotels und Aktivitäten im Voraus gebucht werden müssen, empfehlen sich vor allem auch die Monate Mai/ Juni sowie September/ Oktober. Während dieser Phase können Sie die Wanderwege in vollen Zügen genießen, ohne dass Ihnen unentwegt andere Wanderer begegnen.

So wie in vielen Ländern Südamerikas, unterscheidet man Bolivien klimatisch zwischen zwei Regionen: dem Altiplano (Hochland) und dem Urwald.

Schwierigkeitsgrad:
Condoriri Trekk ⇔ Mittelschwere Wanderung
Huayna Potosi ⇔ Mittel

Reiseleitung:
Bei 2 bis 5 Personen, Reiseleitung durch einheimische englischsprachige Wander,-Bergführ.
Ab 6 Teilnehmern zusätzlicher Reise- bzw. Expeditionsleiter in deutscher Sprache

Unterkünfte während der Expedition
In Bolivien sind wir in einem gemütlichen kleinen und sehr sauberen Hotel mit Frühstück untergebracht.
Auf den Trekkingetappen und während den Besteigungen Erfolgt die Unterbringung in guten Zwei-Personen-Zelten (Einzelzelt auf Anfrage).

Pass- und Visum Erfordernisse
Angehörige aus dem deutschsprachigen EU-Raum und der Schweiz benötigen einen mindestens 6 Monate gültigen Reisepass.
Weitere Informationen zum Reiseland erteilt auch das Auswärtige Amt unter folgendem Link: Länderinformation Bolivien.

Haben Sie Fragen zu dieser Reise?

Richard Saraya
info@suedamerikaexplorer.de
+49 911 354118
+49 15252646071

Individuell zum Wunschtermin

Garantierte Durchführung ab 2 Personen jederzeit individuell zum Wunschtermin

Reisezeit Preis pro Person
auf Wunsch Anfragen

Deutschsprechender Reiseleiter für den Kulturteil und Englischsprachige Berg,- Wandernführer vor Ort

Wichtige Hinweise:
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.